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Glaubersalz – zum Fasten und Entschlacken

Glaubersalz ist ein umgangssprachlicher Begriff für Natriumsulfat, das früher auch als schwefelsaures Natron bekannt war. Es ist ein Natriumsalz der Schwefelsäure. Es ist Bestandteil von Waschmitteln, wird in der Glas-, Farb- und Textilindustrie eingesetzt und findet auch in der Medizin Verwendung.

© Stefan Balk - Fotolia.com

Glaubersalz als bekanntes Abführmittel

Im Rahmen des Fastens und bei leichter Verstopfung wird Natriumsulfat immer noch als stark wirkendes Abführmittel verwendet. Der Vorgang wird auch oft als „Glaubern“ bezeichnet. Der Effekt des Mittels setzt schnell ein, es ist hochwirksam. In der Naturheilkunde und Homöopathie wird es in potenzierter Weise angewendet. Auch bei den Schüßler-Salzen kommt es vor.

Kein Mittel für die Daueranwendung

Das Glaubersalz ist kein Abführmittel, welches sich zu einer dauerhaften Anwendung eignet. Besonders bei einer Verstopfung sollten andere Wirkstoffe eingenommen werden. Hier ist auch der Gang zum Arzt zu empfehlen. Ebenso sollten Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion generell kein Natriumsulfat zu sich nehmen. Die zu starke Anwendung führt durch die verstärkte Ausscheidung zu einer Entwässerung des Körpers.

In geringen Dosen einsetzen

Glaubersalz ist als Abführmittel geeignet, um den Körper auf das Fasten vorzubereiten. Die Anwendung sollte aber eine Ausnahme bleiben.


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