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Ergometer: computergestütztes Training

Viele Sportübungen, die der Fettverbrennung dienen, sind verallgemeinert und nicht für jedermann geeignet. Um ein optimales Übungspensum auszuarbeiten, braucht es eine Messung der Körperfunktionen unter Belastungszuständen – genau das macht ein Ergometer.

© Alterfalter - Fotolia.com

Aus den medizinischen Laboren in die Fitnessstudios

Auf einem Ergometer können Belastungstests des menschlichen Körpers durchgeführt werden. Früher befanden sich diese Geräte nur in Arztpraxen und Kliniken, um beispielsweise die Herzfunktion erkrankter Patienten zu testen. Die ersten Modelle wurden hierzulande Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Heutzutage finden sich Ergometer auch in Fitnessstudios und sogar in einigen Haushalten. Die Messung der Körperfunktionen während des Trainings erhöht die Vergleichbarkeit verschiedener Trainingseinheiten und hilft bei der Suche nach den optimalen Bedingungen für eine effektive Fettverbrennung.

Das Fahrradergometer

Zu den bekanntesten Ergometern zählt das Fahrradergometer. Ein besonderes Modell der Fahrradergometer ist das Spin-Bike, welches eine große Schwungscheibe kennzeichnet. Durch das erzeugte Trägheitsmoment der Scheibe wird ein realistisches Fahrgefühl vermittelt. Widerstände günstigerer Fahrradergometer arbeiten mit mechanischen Bremsen. Die Mittelklassemodelle der Fahrradergometer werden mit einer elektrischen Bremse ausgestattet.

  • Verbrauch pro Stunde: ca. 500 kcal
  • Beanspruchte Muskeln: bei den meisten Modellen die Beinmuskulatur
  • Geeignet für: Sportprofis und Menschen mit gesundheitlichen Problemen
  • Nicht geeignet bei: Menschen mit unregelmäßigen Trainingsplänen
  • Notwendige Ausrüstung: Sportkleidung
  • Einmalige Kosten: 300-3.000 €
  • Kosten pro Monat: Keine

Das Laufband-Ergometer

Ein weiteres bekanntes Modell der Ergometer ist das Laufband. Dieses ist vor allem in Labors und medizinischen Einrichtungen zu finden. Auch die NASA prüft die Fitness ihrer Astronauten vornehmlich auf Laufband-Ergometern. Ein gutes Laufband sollte eine Fall-Stop-Sicherheitseinrichtung aufweisen, vor allem wenn Geschwindigkeiten von mehr als 20 km/h möglich sind. Spezielle Laufbänder für Fahrräder können sogar Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h simulieren.

Das richtige Trainingsprogramm auf dem Ergometer

Die Fitnessgeräte sind besonders für Sportprofis oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen geeignet, weil Risikobereiche im Training schnell erkannt werden können. Einige Trainingsprogramme dienen eher dem Muskelaufbau, andere mehr der Kondition. Dank einer Kombination mit der passenden PC-Software kann das Trainingsprogramm bei einigen Geräten individuell angepasst werden.


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